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Hines, Earl PDF Print E-mail
Earl Hines
Hintergrund Informationen
Geburtsname:Earl Kenneth Father (Fatha) Hines
Genannt:Unbekannt
Geboren:28.Dezember 1903,
in Duquesne, Pennsylvania, U.S.A.
Gestorben:23.April, 1983
in Oakland, California, U.S.A.
Besetzung:Musiker
Instrumente:Klavier
Discografie
Songs: Bis einschließlich 1948 - einschließlich Big Band Ära:
  • Louis Armstrong & Earl Hines: inc.'Weatherbird','Muggles','Tight Like This','West End Blues' : Columbia 1928: viele Neuauflagen inc. as The Smithsonian Collection MLP 2012
  • Jimmie Noone & Earl Hines: "At the Apex Club": Decca 1928: Neuauflage
  • Earl Hines Solo: 14 of his own compositions: QRS & OKeh: 1928/9: oft neu herausgegeben
  • Earl Hines Collection: Piano Solos 1928-40: OKeh/Brunswick/Bluebird: Collectors Classics
  • That's a Plenty, Quadromania series 1928-1947 Membran 4 CDs 2006
  • Deep Forest, HEP ca. 1932-1933
  • The Indispensable Earl Hines: Vols 1, 2, 3 & 4 [also 5 & 6 @ later dates] Jazz Tribune/BMG 1939-1945
  • Earl Hines & The Duke's Men: [with Ellington side-men] 1944: Neuauflage Delmark 1994
  • Earl Hines & His Grand Terrace Orchestra: 'Piano Man' etc 1939-1945: RCA Bluebird: häufige Neuauflagen
  • Earl Fatha Hines and His Orchestra: 1945-1951, Limelight 15 766

Nach 1948 - Nach der Big Band Ära:
  • Louis Armstrong All Stars: Live in Zurich 18 October 1949: Montreux Jazz Label
  • Louis Armstrong & The All Stars: Decca 1950 & 1951: Neuauflage
  • Earl Hines: Paris One Night Stand: Verve/Emarcy France 1957
  • The Real Earl Hines: [1st 'Rediscovery' concert @ Little Theatre NY 1964] Focus & Collectibles Jazz Classics: Neuauflage
  • Earl Hines: The Legendary Little Theatre Concert [2nd 'Rediscovery' concert]: Muse 1964
  • Earl Hines: Blues in Thirds: solo: Black Lion 1965
  • Once Upon a Time [with Ellington side-men]: Verve 1966
  • Jazz from a Swinging Era [with All-Star group in Paris]: Fontana 1967
  • Earl Hines: At Home: solo: Delmark 1969
  • Earl Hines: My Tribute to Louis: solo: Audiophile 1971 [aufgenommen zwei Wochen nach Armstrong's Tod]
  • Earl Hines plays Duke Ellington: vols 1 & 2: solo: New World 1971-1975
  • Earl Hines: Hines plays Hines: The Australian Sessions: solo: Swaggie 1972
  • Earl Hines: Tour de Force & Tour de Force Encore: solo: Black Lion 1972
  • Earl Hines: Live at the New School: solo: Chiarascuro 1973
  • Earl Hines: The Quintessential Recording Session: solo: Chiaroscuro 1973 [remakes of 1928/9 solo QRS piano roll recordings]
  • Earl Hines: In New Orleans: solo: Chiarascuro 1977
Alben: N.N.
Biografie
Hines' Eltern waren beide Musiker, wodurch er früh mit dem Klavierspiel vertraut wurde. Hines lernte zunächst Kornett, wechselte dann aber zum Piano.

Bereits 1922 ging er nach Chicago, wo er unter anderem auch mit Louis Armstrong zusammenarbeitete. 1924 zog er von Pittsburgh nach Chicago. Hier traf er auf den von ihm sehr bewunderten Louis Armstrong, mit dem zusammen er im Jahre 1928 zwei Meilensteine der Jazzgeschichte aufnahm: West End Blues und Weather Bird.

Von 1928 bis 1948 hatte er eine eigene Band, um hierauf wieder bei Louis Armstrong aufzutreten (z.B. Jazz Festival in Nizza). 1948 bis 1951 spielte er in Armstrongs All Stars Band. Nach einer weniger erfolgreichen Phase in den 1950ern, tauchte er ab 1964 wieder erfolgreich in der Jazzszene auf und wurde durch einige Tourneen weltweit bekannt. Ab 1964 hatte er mit einer Reihe von Solokonzerten ein Comeback. 1965 wählten ihn die Kritiker in die Down Beat Hall of Fame.

Mit Hines wird der sogenannte trumpet style (Trompetenstil-Pianisten) verbunden, mit dem er Armstrongs Spielweise auf dem Klavier wiedergab. Hierdurch gilt er als Wegbereiter des Swing-Pianostils, den Teddy Wilson vervollkommnete. Earl Hines hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des Jazzpianos und gilt als einer der herausragenden Interpreten überhaupt. Sein Stil stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen traditionellem und modernem Jazz dar.

Als Bandleader hatte er in den 1930er Jahren führende Jazzmusiker unter Vertrag. Zu Anfang der 1940er Jahre spielten in seiner Band Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie, Charlie Parker oder Billy Eckstine. Hierdurch gelangte Hines' Band zu dem Ruf eine Wiege des Bebop gewesen zu sein.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Earl Hines (Deutsche Version) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
 

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