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Alben:
N.N.
Biografie
oe "King" Oliver (* 11. Mai 1885 in New Orleans; †10. April 1938 in Savannah) war ein afroamerikanischer Kornettist und einer der bedeutendsten Musiker des New Orleans Jazz.
Joe „King“ Oliver, Mentor und Lehrer von Louis Armstrong, begann seine musikalische Karriere um 1908. Oliver musizierte anfänglich in verschiedenen „ Marching Bands“ und "Dance Bands", die Feiern begleiteten und z.B. bei Paraden und Beerdigungen auftraten. Es handelte sich um Gruppen wie die „Eagle Band“, „The Original Superior“, „The Olympia“ oder „The Onward Brass Band“, wo er mit dem Leiter Manuel Perez spielte. Schließlich spielte er in der Jazzband von Kid Ory, erhielt den Ehrentitel „King“ (König).
Als das Publikumsinteresse in Chicago nachließ, zog Oliver 1927 nach New York, wo seine Band im legendären „Cotton Club“ auftrat, sich aber letztlich nicht dauerhaft halten konnte. Aufgrund gesundheitlicher Probleme mit den Zähnen musste Oliver das Musizieren vorübergehend einstellen. Nach Wiederherstellung der Spielfähigkeit, aber längst nicht mehr auf gewohntem Niveau, nahm Oliver bis 1931 noch eine Reihe von Einspielungen auf, um seine vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Er musste aber in der Zeit (ab Ende 1927) zunehmend häufiger seine inzwischen Stars gewordenen Mitmusiker durch weniger bekannte Musiker ersetzen.
Im Frühjahr 1931 verließ Oliver New York und tourte rund sechs Jahre lang mit Bands unterschiedlichster Besetzung, aber immer unter seinem Namen, die Ostküste entlang und durch den Mittleren Westen, strandete diverse Male, endgültig 1937 in Savannah, Georgia. Gesundheitliche Probleme und veränderter musikalischer Publikumsgeschmack führten dazu, dass es ihm nicht mehr gelang, eine neue Band zusammenzustellen. So musste er die letzten Monaten seines Lebens in ärmlichen Verhältnissen fristen, zunächst als Verkäufer von Obst und Gemüse auf dem Markt in Savannah, schließlich einige Monate als Aufsicht im Billard-Raum eines Freizeitcenters. Sein Tod fand erneute Medienbeachtung; auf der Totenfeier anlässlich der Beerdigung in New York war Louis Armstrong besonders beachteter Solist.